Gabi Fleer über Stoppschilder und Angst
„Stoppschilder“ im Leben: Gewohnheiten, Komfortzone, äußere Einwände und innere Glaubenssätze. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Angst, Distanz und Perspektivwechsel.
01.10.2026 12 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge sprechen wir mit Gabi Flair, Coach und Supervisorin, über das Thema „Stoppschilder“ im Leben. Ausgehend von einer vorherigen Folge mit Dirk geht es darum, welche inneren und äußeren Hindernisse uns daran bremsen, Dinge umzusetzen, die uns wichtig sind.
Wir beschreiben, wie Gewohnheiten, die Komfortzone und vor allem Angst dazu führen können, dass wir Vorhaben aufschieben oder ganz vermeiden. Dabei unterscheiden wir zwischen verschiedenen Formen von Stoppschildern, etwa äußeren Reizen, verbalen Einwänden oder inneren Sätzen wie „Das macht man nicht“.
Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie wir mit Ängsten umgehen können. Gabi beschreibt, dass sie Ängste nicht verdrängt, sondern sie symbolisch an den Tisch einlädt, ihnen zuhört und sie benennt. So sollen sie sichtbar und verständlich werden, statt nur als diffuse Bedrohung zu bleiben.
Wir sprechen auch über den Versuch, bei sehr starker Angst Distanz zu gewinnen, etwa durch das Bild einer Leiter. Aus einer gewissen Höhe entsteht mehr Überblick, und die Angst wird weniger überwältigend. Im Gespräch kann dann auch deutlich werden, dass Ängste einen Schutzfunktion hatten oder aus früheren Erfahrungen, Kindheit oder Schocksituationen stammen.
Zum Schluss wird festgehalten, dass ein Stoppschild erst einmal ein Innehalten bedeutet. Es kann helfen zu prüfen, ob ein Ziel wirklich passend ist oder ob man etwas besser lässt. So kann ein Stoppschild sowohl auf Gefahren hinweisen als auch dazu beitragen, achtsamer mit sich umzugehen.