54 Aufräumen und Prokrestination oder warum wir Dinge aufschieben und welche Widerstände dahinter stehn
n aus Blockaden.
30.07.2026 7 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge von „Spuren zum Selbst“ sprechen wir über Selbstreflexion und Achtsamkeit mit uns selbst. Wir wollen einen ehrlichen Dialog mit uns selbst eröffnen und dabei besonders auf Themen schauen, die uns innerlich beschäftigen.
Ausgehend von der letzten Folge über Ordnung, Unordnung und Aufräumen greifen wir auch den Zusammenhang von innerem und äußerem Raum sowie dem „inneren Garten“ wieder auf. Dabei schildern wir, dass eine Freundin Ordnung herstellen als etwas erlebt, das ihr guttut, und dass sie dieses Aufräumen manchmal nutzt, um andere Aufgaben aufzuschieben.
Wir beschreiben, dass es bei uns oft umgekehrt ist: Ordnung schaffen wirkt anstrengend, deshalb schieben wir es eher auf. Daraus entwickeln wir den Gedanken der Prokrastination als Verschieben auf später und greifen das Bild von „morgen“ auf, das immer wieder zu einem neuen Morgen wird.
Dabei unterscheiden wir auch zwischen einem achtsamen Verschieben, wenn ein Zeitpunkt wirklich nicht passt, und einem Aufschieben, das mit Unlust, Angst oder inneren Blockaden verbunden ist. Besonders wichtig ist uns die Frage, was hinter dem Verhalten liegt und wie es mit uns als Menschen zusammenhängt.
Zum Schluss übertragen wir das Thema auf Gesundheit und andere persönliche Vorhaben, etwa mit dem Rauchen aufzuhören oder eine Erkrankung besser zu behandeln. Wir stellen die Frage, ob wir eher aufschieben oder Dinge direkt angehen, und kündigen an, diese Fragen auch in den nächsten Folgen weiter zu verfolgen.