Spuren zum Selbst

Stefan Proeller

36 Projekt Innerer-Äußerer Garten Pflege und Kultivierung, Daoismus, Taoismus, Können schwere Wunden heilen? Ein interview mit Angelica

30.04.2026 29 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge von "Spuren zum Selbst" nehme ich Sie mit auf eine tiefgehende Reise in den inneren Garten der Selbstreflexion und persönlichen Entwicklung. Ich lade Angelika ein, die sich als Krankenschwester und Coach vorstellt. Gemeinsam reflektieren wir über verschiedene Aspekte des Lebens und die Wichtigkeit, sowohl den inneren als auch den äußeren Garten zu pflegen, um Gleichgewicht und Freude im Leben zu finden. Unser Gespräch beginnt mit dem Gedanken, dass die Arbeit an unserem inneren Garten und die Pflege unseres äußeren Gartens eng miteinander verbunden sind. Es geht darum, Annahme zu finden und den gegenwärtigen Moment zu genießen. Wir stellen die Frage, was es uns bringt, an uns selbst zu arbeiten, wenn wir nicht in der Lage sind, die resultierenden Ergebnisse zu schätzen und zu genießen. Angelika und ich ermutigen unsere Zuhörer, sich Raum zu geben, um innere Gedanken und Emotionen zu erforschen, und die Notwendigkeit zu erkennen, diese Zeit der Stille und Reflexion als Teil des eigenen Wachstums zu betrachten. Ein zentraler Punkt, den wir diskutieren, ist das Gießen der Samen unserer Wünsche und Bedürfnisse, sowohl im inneren als auch im äußeren Garten. Angelika teilt ihre Einsichten darüber, wie wir Beziehungen, Freundschaften und Selbstliebe pflegen müssen, um zu vermeiden, dass sie verkümmern. Wir sprechen darüber, dass die Pflege dieser Aspekte nicht als Bürde, sondern als wertvoller Teil unseres Lebens angesehen werden sollte. Das Gießen wird zur Metapher für die Entwicklung von Lebensfreude und der Hingabe an uns selbst und andere. Wir durchleuchten auch die Herausforderungen, die mit der Pflege und dem Wachstum unserer inneren Gärten verbunden sind. Es gibt Momente der Überforderung, wenn es darum geht, in Bewegung zu kommen und Dinge zu verändern. Angelika bringt den wichtigen Gedanken ein, dass die eigene Einstellung und der Wert, den wir den Dingen beimessen, entscheidend sind. Wenn die Selbstpflege und die Arbeit an unserem inneren Garten zu einer Pflicht werden, verlieren sie ihre Leichtigkeit und Liebe. Des Weiteren berühren wir, wie wichtig es ist, sich selbst Achtsamkeit entgegenzubringen und im Gespräch mit sich selbst respektvoll zu sein. Wir thematisieren, dass es oft die inneren Unkräuter sind, die uns zurückhalten, und wie wir durch Achtsamkeit und Selbstliebe die Resonanz unserer Gedanken beeinflussen können. Wir finden, dass es, ähnlich wie im Garten, wichtig ist, achtsam zu wählen, was wir in unser Leben lassen, sei es in Form von Gedanken oder äußeren Einflüssen. Angelika berichtet von persönlichen Herausforderungen und der Kraft, die aus der Auseinandersetzung mit dem eigenen Schmerz erwachsen kann. Sie erzählt, wie ihre Erfahrungen im Kampfsport und die tägliche Praxis von Mantren ihr geholfen haben, innere Stärke zu entwickeln und schwierige Zeiten zu meistern. Wir kommen zu dem Schluss, dass es bei der Pflege unseres inneren Gartens nicht nur um das Wachstum von positiven Gedanken geht, sondern auch darum, schmerzhafte Erfahrungen anzunehmen und durch sie zu wachsen. In der Reflexion über unsere Eindrücke ermutigen wir die Zuhörer, ihre eigenen inneren Gärten zu erkunden und die Erkenntnisse, die sie aus dem Gespräch gewinnen, in ihr eigenes Leben zu integrieren. Diese Erkenntnisse bieten nicht nur Werkzeuge zur Selbsthilfe, sondern eröffnen auch Perspektiven für die Gestaltung eines erfüllten Lebens im Einklang mit sich selbst und anderen.