Spuren zum Selbst

Stefan Proeller

35 Reflexion über die Lesung im Dialog mit den Musikern Jürgen Herr und Martin Sartor. Zukünftige Veranstaltungen werden interaktiver, um Klangerfahrungen und kreative Verbindungen zu fördern.

23.04.2026 8 min

Zusammenfassung & Show Notes

Hier ist der YouTube-Link zu der Veranstaltung:

https://youtu.be/PZJZ6x-22Y4?is=vgc9P_ni_397TG5B.

In dieser Episode reflektiere ich über ein einzigartiges Experiment, das unmittelbar nach einer aufregenden Aufführung entstanden ist. Die Idee, direkt nach einem kreativen Höhepunkt Gedanken und Eindrücke festzuhalten, brachte mich dazu, die Aufnahme intensiv zu überdenken. Ich teile mit euch die Erkenntnis, dass spontane Äußerungen oft von einem Rausch der Emotionen geprägt sind, und so habe ich beschlossen, diese Gedanken erneut festzuhalten. Mit einer neuen Aufnahme bin ich zufrieden und möchte die Harmonien und Resonanzen dieser besonderen Erfahrung mit euch teilen. Das Event drehte sich um den resonanten Raum und das Finden der eigenen Lebensmelodie. Besonders eindrucksvoll war der Moment, in dem ich die Gesichter des Publikums betrachtete, während die Musiker ihre Klänge erzeugten. Diese Augenblicke spiegelten die emotionale Verbindung wider, die wir gemeinsam geschaffen hatten. Um diesen Zustand voll zu genießen, hatte ich darum gebeten, während der Darbietungen leise zu sein und den Raum für diese Empfindungen zu lassen. Ein zentraler Bestandteil des Abends war die Zusammenarbeit zwischen den Musikern, insbesondere Jürgen Herr und Martin Sator. Ihre kreativen Interaktionen und improvisierten Melodien trugen zur Entstehung eines klanglichen Raumes bei, der über die Aufführung hinaus Wirkung zeigte. Während ich über die Struktur des Abends nachdachte, wurden mir Ideen für Verbesserungen klar, die zukünftige Aufführungen noch bereichern würden. Die Entscheidung, den Startzeitpunkt früher zu legen und mehr Raum für den Austausch mit dem Publikum zu schaffen, ist Teil dieser Überlegungen. Im nächsten Abschnitt des kommenden Events werde ich die klanglichen Experimentierphasen anpassen. Anstatt in eine Lesung überzuleiten, werden die Klänge zurückgeführt und führen zu einem sanften Verklingen. Die Meditation wird weniger Textbelastung haben und stärker auf die Musik fokussiert sein. Ein interaktives Element wird dabei eine zentrale Rolle spielen, indem ich mit dem Publikum und den Musikern durch Worte und Klänge spiele und somit assoziative Verbindungen und kreative Gedanken fördere. Wir werden uns auf eine gemeinsame Reise begeben, bei der es darum geht, Worte und Melodien zu vernetzen. Ich lade jeden ein, an diesem kreativen Austausch teilzunehmen, um gemeinsam zu entdecken, was aus diesen Interaktionen entstehen kann. Ob es sich um eine kurze Geschichte, ein Gedicht oder ein musikalisches Stück handelt – die Möglichkeiten sind grenzenlos und laden die Fantasie ein. Die Episode schließt mit dem Gedanken an das gemeinsame Ausklingen des Abends, in dem auch Gespräche und ein Austausch über das Erlebte Raum finden sollen. Ich lade alle ein, Teil dieser kreativen Community zu werden und Geschenke der Fantasie in die Welt zu tragen. Die Stimme eines jeden ist wichtig, und ich freue mich darauf, diese Erlebnisse mit euch zu teilen und in Zukunft weiter zu erkunden.