Spuren zum Selbst

Stefan Proeller

32 vom Inneren Garten zum Inneren Raum. Ein Klang-Erlebnis in Georgien inspiriert mich, ich lade ein, mich bei der Buchpräsentation "Spuren zum Selbst" zu begleiten.

09.04.2026 7 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode teile ich meine aktuellen Gedanken und Herausforderungen, während ich mich auf eine neue Phase meiner inneren Reflexion vorbereite. Schon länger nimmst du an meiner Reise durch meinen inneren Garten teil. Doch jetzt steht eine Veränderung an: Ich habe beschlossen, diesen Garten zu verlassen und ihn durch einen lebendigen inneren Raum zu ersetzen. Dieser Raum ist nicht nur ein Ort, sondern ein dynamisches Wesen, das in Resonanz mit dem Leben um uns herum geht und in dem Ideen, Bilder und Klänge entstehen können. In weniger als zwei Wochen werde ich mein Buch "Spuren zum Selbst" präsentieren, und das zentrale Thema dieser Veranstaltung wird der Klang sein. Während ich mich mit der Materie auseinandergesetzt habe, wurde mir klar, dass der Begriff des Gartens in meiner aktuellen Phase nicht mehr vollständig zu mir passt. Stattdessen spricht mich die Vorstellung eines inneren Raums an, der lebendig ist und in dem die Dinge schwingen und zum Leben erwachen. Diese Erkenntnis habe ich gewonnen, während ich mein Buch noch einmal durchgesehen habe und darüber nachdachte, was ich wirklich in meinem Leben erschaffen möchte. Ein prägnantes Erlebnis auf meiner Reise nach Georgien hat mich auf diese Idee hingewiesen. In einer georgischen Klosterkapelle stieg ich eine schmale Treppe zur Glocke empor und stellte mir die Frage: "Wie klingt sie?" Dies führte zu einem Moment der Entdeckung, als ich den Glockenhammer anschlug und den ersten Ton hörte. Doch es folgte nicht nur ein Geräusch, sondern eine tiefe, feine Schwingung, die in mir etwas berührte. Dieses Erlebnis wurde für mich zu einem zentralen Punkt, da es mich daran erinnerte, wie wichtig es ist, in Resonanz zu seiner eigenen Innenwelt zu kommen. Es geht nicht nur um akustische Klänge, sondern um das, was in uns mitschwingt. In dieser Episode möchte ich betonen, dass es nicht ausreichend ist, einen ruhigen inneren Ort zu haben; wir müssen einen lebendigen Raum entdecken, in dem wir klingen können. Wenn wir diesen Klang finden, sind wir stimmig und in Einklang mit uns selbst. Diese Gedanken sind Teil meiner Reflexion und es ist mir wichtig, sie mit dir zu teilen, auch wenn sie überraschend oder herausfordernd sein mögen. Sie spiegeln den Wandel wider, der sowohl in mir als auch in dir stattfinden kann, während wir auf unserem inneren Weg weitergehen. Ich lade dich ein, mich auf dieser Reise zu begleiten, und ich freue mich auf unser nächstes Treffen, vielleicht sogar bei meiner Lesung am 17. April im Museumssaal in Überlingen. Wenn dir diese Episode gefallen hat, würde ich mich über dein Feedback und ein Like sehr freuen.