31 Experiment IV: Konflikte führen zur Schutzmauern, die Lebendigkeit mindern
Kind nach Krisen.
02.04.2026 7 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge von "Spuren zum Selbst" begeben wir uns erneut in unseren inneren Garten – einen Ort, den ich und viele von euch bereits in zurückliegenden Episoden erkundet haben. Dabei überspringen wir nicht nur die Grenzen unseres eigenen Gartens, sondern besuchen auch die inneren Räume anderer Menschen, wie zum Beispiel den von Iris. In der letzten Episode standen wir vor einer herausfordernden Situation: einem inneren Garten, der durch äußere Angriffe in Bedrängnis gerät. Diese Angriffe können in Form von Konflikten oder psychischen Herausforderungen erscheinen, die uns betreffen und ein Gefühl der Bedrohung hervorrufen. Ich lade dich ein, ein Bild von Iris zu betrachten, das uns auf diesem Weg begleitet. In diesem Bild gibt es anstelle eines schützenden Zauns eine massive Mauer, die den Kern des Gartens umschließt. Diese Mauer steht symbolisch für den Schutz, den Iris und viele andere Menschen um sich herum errichten, wenn sie sich bedroht fühlen. Oft ist diese Mauer das Resultat von Verletzungen, sei es durch persönliche Erlebnisse oder äußere Faktoren. Sie führt dazu, dass wir uns in eine Art Festung zurückziehen, ganz nach dem Motto „Mein Zuhause ist mein Schloss“. Innerhalb dieser Mauern herrscht eine gewisse Harmonie, doch bei näherer Betrachtung offenbart sich eine leblos wirkende Umgebung. Es gibt zwar geordnete Strukturen und ein fahles Licht in der Mitte, doch erweckt alles den Eindruck einer künstlichen und erstarrten Existenz, während das eigentliche Leben ringsum verdorrt. Im Zentrum dieser Betrachtung stehen die Grundbedürfnisse und die Frage, ob sich ein solcher innerer Garten regenerieren kann. Können wir unseren eigenen inneren Garten wieder zum Leben erwecken, selbst wenn er durch äußere Angriffe verwundet wurde? Insbesondere wenn diese Mauern uns den Zugang zu unserem inneren Kind verwehren, stellen wir uns die Frage nach unserem Überleben. Der abgeschottete Garten könnte ein Zeichen für das beschädigte innere Kind oder für eine innere Isolation sein, die mit den Erfahrungen unserer heutigen Zeit einhergeht. Oft nur auf die äußeren Umstände fokussiert, bleibt das, was in unserem Inneren vorgeht, zu oft unbeachtet. Wir leben in einer Welt, wo das Innere häufig in den Hintergrund gedrängt wird. Daher ist es wichtig, darüber nachzudenken, was notwendig ist, damit unser innerer Garten nicht in eine solche abgeschottete Situation gerät. Zudem lade ich dich ein, über mögliche Wege nachzudenken, wie du wieder Zugang zu deinem inneren Garten herstellen kannst – Wege, die dir möglicherweise helfen, nach schwierigen Zeiten zu heilen und zu wachsen. Diese Episode war kürzer als gewohnt, und ich bin gespannt auf deine Gedanken zu diesen komplexen Themen. Zudem freue ich mich darauf, dich in der nächsten Folge von "Spuren zum Selbst" wieder willkommen zu heißen. Ich habe bereits einige Ideen: Vielleicht präsentiere ich dir andere, fröhlichere Bilder oder führe ein Interview mit einer spannenden Person. Auch besteht die Möglichkeit, dass wir mit einer Frage aus dem Fragenkatalog von "Spuren zum Selbst" fortfahren. Es bleibt also spannend, wohin uns der nächste Schritt führt. Ich danke dir für deine Zeit und freue mich, wenn du mich weiterhin begleitest und unterstützen möchtest. Bis bald!