Spuren zum Selbst

Stefan Proeller

29 Mein Experiment Teil II die Verbindung von innerem und äußeren Garten oder was Du alles über Dich erfährst, wenn Du Dich mit Deinem Garten befaßt

19.03.2026 14 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode von „Spuren zum Selbst“ explored die Verbindung von innerem und äußerem Garten, ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt. Nach mehreren Versuchen, diese Folge aufzunehmen, möchte ich euch nun von meinem „Laborprojekt“ erzählen, in dem ich beide Gärten miteinander verknüpfe. Ich habe meinen Garten, bestehend aus drei Hochbeeten, im Winter angelegt und erste Samen dort platziert, trotz der zunächst ungünstigen kühlen Bedingungen. Zu meiner Überraschung haben diese kleinen Samen gekeimt. Auch Pflanzen aus dem vergangenen Jahr, die den Winter überstanden haben, zeigen sich in voller Pracht und dienen mir als Symbol für das Überstehen schwieriger Zeiten. Diese Erfahrung hat mir die wertvolle Lektion erteilt, dass sowohl dieser äußere Garten als auch mein innerer Garten eine Vergangenheit und Geschichte haben. Der Platz, den ich von meinen Eltern übernommen habe, birgt viele Erinnerungen: von den ersten Versuchen in einem schattigen, wenig ertragreichen Bereich bis hin zu einem sonnigen Hang, wo ich die Freude am Gärtnern entdeckt habe. Hier stellte sich heraus, dass die besten Erfolge oft an den unerwartetsten Orten gedeihen, wenn man die richtigen Bedingungen schafft und Pflege aufbringt. Ich lade euch ein, darüber nachzudenken, wie ihr euren inneren Garten gestalten wollt. Ist er ein Ort, an dem ihr euch wohlfühlt, oder denkt ihr, dass ein anderer Garten vielleicht schöner wäre? Welche Freiheiten habt ihr, um aktiv zu wählen und Veränderungen vorzunehmen? Diese Fragen sollen euch anregen, einen Dialog mit euch selbst über eure Lebensumstände zu führen. So wie im äußeren Garten, wo ihr durch Gestaltungsmöglichkeiten Einfluss nehmen könnt, stellt sich die Frage, welche Wahlmöglichkeiten es für euren inneren Garten gibt. Ich ermutige euch, euch auch mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, welche die Pflege eures inneren Gartens erfordert. Unkraut jäten, Schatten spenden und hindernisreiche Wurzeln entfernen sind nur einige der Aufgaben, die es in diesem Prozess zu bewältigen gilt. Inwieweit ist euer innerer Garten veränderbar? Könnt ihr eure Gedanken und Emotionen wie Pflanzen umpflanzen oder neu gestalten? Dies sind philosophische Überlegungen, die uns helfen, das Potenzial unseres inneren Gartens zu erkennen und zu aktivieren. Wenn ihr euch fragt, ob euer innerer Garten vorbestimmt oder selbstgestaltet ist, lade ich euch ein, in euch hineinzuhören. Wir alle tragen die Samen in uns, die darauf warten, zum Blühen zu kommen. Durch Achtsamkeit und liebevolle Pflege kann jeder Mensch sein persönliches Wachstum fördern. Während sich die Natur draußen veränderte, habe ich auch in meinem inneren Garten die Hoffnung und Erwartung, dass Neues entstehen wird. Beginnt damit, euch auf die bevorstehenden Veränderungen in eurem inneren Garten zu freuen und vielleicht auch einen kleinen Platz in eurem Zuhause für eine Pflanze oder ein Kräuterbeet zu schaffen. Dies könnte der erste Schritt sein, um zu beobachten, wie etwas Gestärktes und Blühendes aus den eigenen Bemühungen hervorgeht. Denkt daran, was auch immer ihr anpflanzt, verdient Aufmerksamkeit und Pflege, um zu gedeihen. Ich freue mich auf die nächsten Schritte, die sowohl in meinem Garten als auch in eurem inneren Garten stattfinden werden.